Tage der Orientierung

in Werdenfels Klasse 10 b  6. bis 8. Dezember 2017

Mittwoch: Am Morgen im Bus war die Spannung bereits groß, wie die Tage der Orientierung in Werdenfels werden würden. Wir wurden besinnlich mit einem Lied eingestimmt. In dem Tagungshaus angekommen, trafen wir uns mit den Teamern Inge, Elena und Petra, die uns drei Tage lang begleiteten. Unter anderem gestalteten wir im Gemeinschaftsraum unsere eigenen „Briefkästen“ mit den wichtigsten Infos, wie Interessen, Stärken usw. Jede Schülerin konnte somit einen Brief an eine andere schreiben. Nach dem leckeren Abendessen unternahmen wir mit unseren Teamerinnen eine Nachtwanderung. Im Dunklen bekamen wir einen Stein, auf den wir all unsere Probleme und Sorgen gedanklich übertragen konnten. Wir wanderten weiter und kamen bei einem Kreuz an. Nach dem Anzünden einer Kerze beteten wir und schlossen den Tag besinnlich ab.

Donnerstag: Nach einem leckeren und ausgiebigen Frühstück fing der erste Kurs an mit dem Thema „Ich und Du“, in welchem wir zuerst uns selbst und anschließend die anderen Schülerinnen eingeschätzt haben. Eines der lustigsten und schönsten Spiele der gesamten Tage war im Freien, welches zur Stärkung unseres Teams beitragen sollte. Hierbei mussten wir uns auf 12 Kästen verteilen und eine lange Strecke überqueren, ohne dabei den Boden zu berühren. Gegen 20 Uhr versammelte sich die ganze Klasse vor der hauseigenen Kirche, um dort den Abend besinnlich ausklingen zu lassen. Unsere Teamerinnen Petra, Inge und Elena bereiteten vor dem Altar einen Kreis, ausgelegt mit Wolldecken, vor. Nach dem Vorlesen einer kurzen besinnlichen Geschichte entzündeten wir Teelichter und schrieben einen Brief an unser Zukunfts-Ich, den wir zum Abschlusszeugnis zusätzlich erhalten werden. Total entspannt ließen wir den Tag ausklingen.

Freitag: Wir teilten unsere Klasse auf und beschlossen, wer die Lieder aussuchen wollte und wer mit den Teamern Fürbitten schreiben sollte. Nach langem Diskutieren, Vorschlagen und Schreiben gestalteten wir damit unseren eigenen Gottesdienst. In der Kirche setzten wir uns in einen Stuhlkreis und ließen die Tage besinnlich Revue passieren. Nach langem Singen und Reden wurde uns eine Geschichte vorgelesen und diese wurde von uns genauso umgesetzt. Wir schrieben auf eine Karte unseren Namen und gaben diese in der Klasse herum. Die anderen schrieben jeweils eine positive Eigenschaft darauf. Die Karte sollen wir als Erinnerung an unsere Klassenkameradinnen aufbewahren. Letztendlich gefielen jedem die Tage der Orientierung sehr und wir nahmen gute Erfahrungen mit nach Hause.

Von Celina Wagner, Chiara Hudi, Larissa Wasem, Simone Seßler, Nina Schels, Klasse 10 b

 

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