Die Fahrt nach Berlin, vom 29. April bis 2. Mai 2015 führte 42 Mädchen der 9. Klassen an den Puls der Zeit. Berlin ist nicht einfach nur eine Stadt. Berlin ist cool, aufregend, voller Überraschungen, ein Schritt in die Vergangenheit und gleichzeitig in die Zukunft.

Auf Einladung des Bundesrates bekamen wir eine Führung durch das Gebäude des Bundesrates und konnten eine Plenarsitzung nachspielen.
Ebenso führte uns der Besucherdienst des Bundestages durch das Reichstagsgebäude. Wir konnten Fragen stellen und anschließend noch die Reichstagskuppel "besteigen".

Neben dem typischen Klassenfahrtprogramm, wie dem Besuch des Regierungsviertels und einer Stadtrundfahrt, haben wir auch Plätze aufgesucht, die Berlin ausmachen und prägen. Zu diesen Orten gehört natürlich der Kurfürstendamm mit der Gedächtniskirche, der Checkpoint Charlie und das Stasigefängnis Hohenschönhausen.

Als Highlight unserer Berlinfahrt gab es noch einen Besuch im Musicaltheater am Potsdamer Platz mit dem Musical "Hinterm Horizont" mit den Liedern von Udo Lindenberg.

Wir danken hiermit Frau Putz, Frau Stein und Herrn Pechmann, die uns in der schulfreien Zeit auf diese Reise begleitet haben.

 

Von 09. bis 12. Mai fuhren Frau Stein und Frau Putz mit 30 Schülerinnen nach Hamburg. Dies war eine freiwillige Aktion im Rahmen von St. Anna unterwegs. Auf dem Programm stand eine Stadtrundfahrt, Hafenrundfahrt, ein Besuch im Hamburg Dungeon und als Highlight das Musical Tarzan.

 

 

März 2015

November 2014

 

5. November 2014
Erneut besuchen Schülerinnen der Klasse 10 a zusammen mit Herrn Dörner die Bewohner
des Alten- und Pflegeheims in Saal:

 

 

 

Stell dir vor, du willst wegfahren. Deine Koffer sind schon gepackt, es befinden sich Müdigkeit, Erschöpfung, Überreizung, Ärger und Lärm darin.
Nach einer Woche kommst du zurück. Du öffnest deine Koffer und findest Energie, Gelassenheit, Frieden, Licht und Stille darin.
Du warst in Taizé.
Taizé, was ist das überhaupt? Wie erklärt man einen Ort, an dem Ärger zu Liebe wird und Kraftlosigkeit zu Energie?
Denn eigentlich ist es doch nur ein Ort, an dem sich Tausende von Menschen, meist Jugendliche, treffen und gemeinsam beten. In einer Woche des einfachen Lebensstils bei rund 80 Brüdern erleben sie Gemeinschaft und lernen, still zu werden, können nachdenken und sich selbst finden, den Glauben in der Gemeinschaft finden. Taizé ist ein Ort der Ruhe, des Friedens, der Zeit (auch wenn diese viel zu schnell vergeht).
Eigentlich ist es das und lässt sich doch mit Worten nicht beschreiben. Taizé ist weit mehr, als die deutsche Sprache es auszudrücken vermag. Taizé muss man erlebt haben, um es zu verstehen.

 

Vor rund 60 Jahren machte sich Frère Roger auf die Suche nach einem Ort, an dem er glauben kann, und fand ihn in einem kleinen französischen Dorf: Taizé. Schon nach zwei Jahren schlossen sich die ersten Brüder an und lebten das, was Frère Roger als Ziel gesetzt hatte: ein Gleichnis der Gemeinschaft in der Not der Zeit. Kurz darauf schlossen sich für eine gewisse Zeit Jugendliche an, um mit den Brüdern eben diese Gemeinschaft zu leben. Und damit war der Grundstein für das heutige Taizé geschaffen. Mittlerweile gibt es etwa 80 Brüder aus über 25 Nationen und jede Woche Tausende von Menschen aus bis zu 70 Nationen. Gemeinsam wird dann dreimal täglich in der Kirche der Versöhnung mit den typischen Wiederholungsgesängen aus Taizé gebetet und so ein tiefes Gefühl der Gemeinschaft erzeugt – mit fremden Menschen aus anderen Ländern und Kulturen, die einem dann aber näher erscheinen als zu Hause die besten Freunde. Wer nach Taizé kommt, findet die „Quelle des Glaubens“ und sich selbst und macht eine wertvolle religiöse Erfahrung. Wer einmal dort war, möchte wieder hin.

 

Und genau deshalb war es möglich, dass der Bus der MRS St. Anna auch dieses Jahr nun zum 10. Mal fast vollbesetzt nach Taizé fuhr. Mitten in der Nacht ging es von der Schule aus los. Die meisten nutzten die ersten Stunden, um noch eine Mütze voll Schlaf zu nehmen, bis dann alle um halb acht Uhr von unserem „Hahn“, Schwester Brigitta, mit einem lautem „KIKERIKI“ geweckt wurden. Daraufhin wurde in der Kirche der Autobahnraststätte Baden-Baden erst einmal ein Gottesdienst gefeiert (natürlich mit den Gesängen aus Taizé).
Nach weiteren sechs Stunden Fahrt kamen wir endlich an. Der Himmel begrüßte uns mit einem unheilversprechenden Grau, dennoch war die Laune gut, es waren schließlich alle froh, endlich dem Bus entsteigen zu können.
Bis zum „Welcome“, der Einführungsinformation, war noch etwas Zeit. So konnte derweil noch Musik mit den mitgebrachten Gitarren gemacht werden oder die „Taizé-Neulinge“ unternahmen einen ersten Erkundungsrundgang über den weitläufigen Platz.
Nach dem Welcome, an dem die Baracken eingeteilt, Essenskarten verteilt und Informationen zum Tagesablauf gegeben worden waren, hatten wir bis zum Abendessen Freizeit. Dieses war für die Wenigsten berauschend, denn es gab Kuskussalat, der vielen nicht schmeckte. Um halb neun war dann das erste Abendgebet und danach klang der Tag noch am Oyak (eine Art Treffpunkt für alle mit Kiosk), in der Kirche oder in den Baracken aus. Der Dienstag begann mit einem Morgengebet und einem für Taizé typischen Frühstück: einer Semmel, einem Stück Butter und zwei Stangen Zartbitterschokolade und Tee oder Kakao.
Anschließend trafen sich alle 15- bis 16-Jährigen im großen Zelt T zur ersten Bibeleinführung bei Bruder Norbert. Wir teilten uns im Anschluss daran in die für die ganze Woche feststehenden Kleingruppen auf, um noch intensiver über den Bibeltext, Gott und die Welt zu sprechen.
Danach hatten wir Freizeit, bis es zum Mittagsgebet läutete. Nach dem Gebet gab es Essen und um 15:00 Uhr trafen wir uns wieder in unseren Kleingruppen, um zu reden, Spiele zu spielen usw. Nach diesem Treffen konnten wir wählen zwischen Freizeit bis zum Abendessen oder einem Workshop, bei dem einer der Brüder über ein bestimmtes Thema sprach. Um 20:30 Uhr war dann das Abendgebet und anschließend konnten wir unsere freie Zeit bis zur Nachtruhe nutzen, wie wir wollten.
Im Grunde lief jeder Tag so ab, und doch war es nie dasselbe. Denn wir sprachen stets über andere Dinge, verbrachten die Zeit unterschiedlich und genossen die Stille.
Die Stille war so wertvoll. In jedem Gottesdienst gab es sieben Minuten der Stille, die jeder für sich nutzen konnte. Aus dieser Stille hinaus floss so viel Energie.
Im Gottesdienst am Freitagabend wurde das Kreuz Christi enthüllt, das bis zum nächsten Morgen vorne liegen blieb und zu dem jeder eingeladen war, sich niederzuknien und bei Christus zu beten. Am Samstagabend, nach der Nacht der Lichter, wurde sogar das Spiel Dortmund gegen Bayern übertragen, was für viele wohl ein ziemliches Highlight war. ;)

Alles in allem ist Taizé etwas, das man erlebt haben muss, das man nicht so recht erklären kann, vor allem, da es viel mehr beinhaltet, als man in diesen Rahmen packen könnte. Die Trauer war jedenfalls groß, als es ans Abschied nehmen ging. Nicht nur, weil man so viele neue, tolle Leute kennen gelernt hat, sondern auch weil man ein Stück weit, zu sich selbst gefunden hat.

Jana Flügel, Marlena Haag, Anna Neumeier, Klasse 9 a

 

 

 

FC Ingoldtadt 04 : Kalsruher SC; 1:3

wir waren dabei!

Und Schanzi auch!

 

 

 

 

 

Von 30. Mai bis 1. Juni 2014 fuhr Frau Putz mit Frau Stein und Herrn Lauerer und 26 Schülerinnen nach Prag um die Brieffreunde zu besuchen.

 

 

 

 

 

Am frühen Abend des 18.Novembers 2016 machten sich über 50 Schülerinnen zusammen mit Sr. Brigitta und Herrn Dörner auf den Weg nach Regensburg zur Nacht der Lichter im Dom St. Peter. Vor Ort erwartete Frau Hofmeister unsere Reisegruppe. Im Mittelgang des Doms hatte sie bereits Decken ausgebreitet und uns Plätze direkt vor dem „Kerzenaltar“ gesichert.

Die gut 90-minütige Feier ähnelt einem Gebet, wie es in Taizé abgehalten wird. Typische Elemente sind z.B. die sich immer wiederholenden Gesänge, Psalmen und andere Bibeltexte, von verschiedensten Teilnehmern vorgetragene Fürbitten und eine sieben Minuten dauernde Zeit der Stille.

Während der gesamten Feier wird der Dom nur von den Kerzen, die jedem Besucher zusammen mit dem Liedblatt beim Betreten des Gotteshauses ausgehändigt werden, beleuchtet. Das so entstehende Lichtermeer erzeugt die der Feier eigene unbeschreiblich schöne und friedliche Atmosphäre.

Auch der Regensburger Bischof Dr. Rudolf Voderholzer ließ es sich nicht nehmen, diesen besonderen Gottesdienst mitzufeiern. Er eröffnete die Feier und sprach ein Grußwort an die hunderte von Teilnehmer, las das Evangelium und spendete den Schlusssegen.

Höhepunkte des Abends war wie jedes Jahr die Möglichkeit zum Gebet am Taizé-Kreuz, das vor den nur mit Kerzen beleuchteten Altar gelegt wir. Vor dem Kreuz kniend kann jeder Teilnehmer seine Anliegen vor Gott bringen und im Stillen beten. Es ist dies der innigste, persönlichste und spirituellste Moment der Feier.

Seit vielen Jahren schon ist die Fahrt nach Regensburg zur Nacht der Lichter an unsere Schule Tradition. Immer wieder lassen wir uns – Schülerinnen wie Lehrer – von der besonderen Stimmung, die die Feier im Dom umgibt, anstecken und dürfen so in Regensburg ein bisschen von dem Geist der Friedfertigkeit und Geschwisterlichkeit, so wie er in der Gemeinschaft von Taizé jährlich von tausenden überwiegend junger Menschen erfahren wird, spüren.