Schülerinnen werden zu Auszubildenden von morgen.

  

Der Weg dahin verläuft meistens über ein Auswahlverfahren. Das sogenannte „Assessmentcenter“ wird bei Firmen immer beliebter. Aber was kommt in einem „Assessment-Center“ auf Sie zu? In ihrem Seminarangebot „Assessmentcenter – was ist das?“ bereiten die AOK-Schulberater die Schülerinnen spielerisch und praxisnah auf die Anforderungen und mögliche Inhalte eines solchen Auswahlverfahrens vor.

An drei Nachmittagen im Dezember nehmen die Schülerinnen der 9. Klassen am Assessment Center der AOK in Kelheim teil. Das Seminar, das die Schülerinnen im Rahmen des Themas Bewerbung auf dieses Auswahlverfahren vorbereiten soll, leiten Frau Ederer und Frau Ziegler von der AOK.

Zunächst wird den Schülerinnen in einem PowerPoint-Vortrag vorgestellt, was ein Assessment Center überhaupt ist, was und wie dabei beurteilt wird, welche Übungen durchgeführt werden, und sie bekommen Tipps zum Auftreten und Verhalten. Danach geht es an die praktischen Übungen. So arbeiten die Schülerinnen an ihrer eigenen Vorstellung, die sie anschließend präsentieren.

 

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Bericht 2017

Die Referenten des AOK Assessment Centers begrüßten uns und teilten uns in vier Gruppen ein. Wir durften uns einen Beispieltest mit Wissensfragen aus verschiedenen Themengebieten anschauen und stellten erstaunt fest, dass wir zu fast allen Fragen eine Antwort wussten.
Dann folgte unsere erste Aufgabe: die ganze Gruppe sollte einen interessant gestalteten Überblick zum Lebenslauf eines Gruppenmitglieds erstellen und diesen vortragen. Die erste Gruppe gestaltete ein Buch, die zweite eine Sonne, die dritte einen Fußball und meine Gruppe zeichnete eine Blume. Jeweils eine Person trug nach zehn Minuten seinen Lebenslauf vor und wurde von unserer "Jury" bewertet. Die Vorstellenden bekamen auf ihre Präsentation Verbesserungstipps. Später lobte sie Herr Dörner noch einmal und gab ihnen weitere Tipps.
Nach einer kurzen Verschnaufpause durften wir als Team eine Murmelbahn aus Papier bauen. Die Murmel landete ziemlich oft auf dem Boden, bis wir endlich unsere Ergebnisse präsentierten: Jede Murmelbahn funktionierte! Meine Gruppe war so stolz auf unsere Murmelbahn, dass wir sie mitnahmen.

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Zum Schluss bedankten sich die Referenten für unsere Mitarbeit und gaben uns noch einmal allgemeine Infos mit. Es war ein interessanter und lehrreicher Nachmittag, an dem natürlich auch Spiel und Spaß nicht zu kurz kamen.
(Clarissa Frühauf)