Taizé - wir kommen wieder!

In der Woche nach Pfingsten waren wir Teil der etwa 2300 Teilnehmer bei der Gemeinschaft der Brüder von Taizé.

Die allermeisten davon waren junge Leute. Wir genossen es unter so vielen Jugendlichen zu sein. Wenn du über die Plätze und Wiesen und Wege im Camp von Taizé gehst, hörst du überall Lachen und siehst Jugendliche, die sich unterhalten oder gemeinsam spielen. Überall spürt man die Sorglosigkeit und das Glücklich-Sein.

 

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Genauso wie die fröhlichen Gruppen gehören zu diesem kleinen Ort in Frankreich die Jugendlichen, die sich zu zweit in einem Gespräch austauschen und auch mal allein nachdenken und dabei spazieren gehen oder unter einem Baum sitzen. Viele Jugendliche gehen zu einer Zeit der Stille und zum Nachdenken auch hinunter zur Quelle St. Etienne. Dieser Platz mit einem kleinen See in der Mitte ist einfach traumhaft.

Den Mittelpunkt des Camplebens bildet die große Kirche, die durch das Herunterlassen oder Hochziehen von Trennwänden sich immer wieder verändert. Dort finden dreimal am Tag Gebete mit den bekannten Taizégesängen statt, bei denen kurze Bibelstellen oder christliche Gedanken in vielen verschiedenen Sprachen vorgelesen werden. Sehr beeindruckend ist dabei auch die Zeit der Stille (etwa 7 Minuten) bei jedem der Gottesdienste.

Man fühlt sich dadurch irgendwie mit der ganzen Welt verbunden. Die Liedzeilen werden immer wiederholt, die auch in ganz verschiedenen Sprachen gesungen werden. Durch die schönen Melodien und die häufigen Wiederholungen können alle, die mögen, mitsingen. Du bist selber überrascht, wie schnell die Gebetszeiten wieder vorbei sind und manchmal hast du den Wunsch, mit denen, die noch weitersingen, dazubleiben, wenn die Brüder, die in der Mitte sitzen, wieder hinausgehen.

Das Essen ist einfach, aber dennoch lecker. Obwohl es nicht viel gab, wurde der restliche Hunger durch Desserts und Nachschläge gestillt. Nach der täglichen Bibeleinführung wurde man in Kleingruppen eingeteilt, in denen man über die Lesung des Tages sprach. Außerdem wurde in den Kleingruppen zusammen gespielt oder wir haben uns unterhalten.

Schwester Brigitta war unermüdlich unterwegs, immer fröhlich, hatte für jeden ein offenes Ohr oder ein gutes Wort. Nach einer Woche - beim Abschied von Taizé - sind bei manchen Tränen geflossen, weil es schwer ist, von einem Ort Abschied zu nehmen, an dem du dich bei einem einfachen Leben sehr wohl gefühlt hast.

Wir kommen ganz sicher wieder!

Auf der Rückfahrt haben wir im Bus, begleitet von Theresa auf der Gitarre, Poplieder und Taizélieder gesungen. Schön wars!

Elisa Grünsfelder, Hannah Möhler, Klasse 8 b

 

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